FAQ / Interessantes

Wo sitzt der Partikelfilter?

Grundsätzlich gibt es zwei Möglichkeiten wie bzw. wo ein Dieselpartikelfilter im Fahrzeug verbaut ist.

Variante 1:
Der DPF ist motornah verbaut. Der Partikelfilter ist beispielsweise bei einem BMW E61 im Motorraum verbaut und kann daher schneller seine notwendige Betriebstemperatur erreichen. Dadurch kann die Regeneration des Filters zu einem frühen Zeitpunkt während der Fahrt erfolgen.

Variante 2:
Der DPF ist am Unterboden des Fahrzeugs zwischen dem Abgaskrümmer und dem Mittelschalldämpfer verbaut. Dies ist zum Beispiel bei einem Opel Astra der Fall. Im Gegensatz zum im Motorraum verbauten Filter besteht hier der Nachteil, dass der DPF direkt dem Fahrtwind ausgesetzt ist und eine passive Regeneration in den seltensten Fällen stattfindet. Die Regeneration des Dieselpartikelfilters muss oftmals aktiv durch eine Kraftstoffmehreinspritzung vom Motorsteuergerät eingeleitet werden.

Wie oft muss ein DPF gereinigt werden?

Die Laufzeit eines DPF hängt maßgeblich davon ab, ob das Fahrzeug auf Kurz- oder Langstrecken eingesetzt wird. Auf Kurzstrecken kommt das System auf Dauer nicht auf die Temperaturen, die zu einer optimalen Verbrennung der Rückstände führen. Eine Reinigung wird dann erforderlich, wenn der Gegendruck im Filter steigt. Das wird durch das System angezeigt. Der Motor kann dann an Leistung verlieren und in die Notlauffunktion übergehen.

Kann ich den Dieselpartikelfilter selbst reinigen?

Wir raten von Selbstreinigungsversuchen dringend ab.
Dieselpartikelfilter sind sensible Bauteile und bedürfen einer professionellen Bearbeitung. Selbstreinigungsversuche mit Werkstattchemie, Kraftstoffzusätzen oder Hochdruckreinigern bringen keinen Erfolg, sondern können den DPF schädigen oder im schlimmsten Fall sogar zerstören. Werkstattchemie beispielsweise kann  ausschließlich bei der Verbrennung von Ruß helfen. Die Asche und andere Ablagerungen, die dafür sorgen, dass der Rußpartikelfilter verstopft ist, verbleiben im DPF.
Auch die Reinigung mittels Hochdruckreiniger kann schwere Schäden am Partikelfilter hervorrufen.
Manchmal weisen Dieselpartikelfilter, an denen Selbstreinigungsversuche mit Werkstattchemie, Kraftstoffzusätzen oder Hochdruckreinigern behandelt wurden, derartige Schäden und harte Ablagerungen auf, dass sie selbst von professionellen Reinigungsfirmen nicht mehr gerettet werden können.

Warum verstopft der Partikelfilter?

Ein verstopfter Dieselpartikelfilter macht sich oftmals durch einen erhöhten Abgasgegendruck, einen erhöhten Kraftstoffverbrauch sowie eine sinkende Motorleistung bemerkbar. Das Fahrzeug beschleunigt langsamer als zuvor. Die Motorkontrollleuchte oder DPF-Kontrollleuchte blinkt auf und es muss gehandelt werden, da sonst Folgeschäden an Turbolader und Motor drohen. Aber warum verstopft eigentlich ein Rußpartikelfilter?

Grundsätzlich wird zwischen zwei Verschleißzuständen unterschieden.

Verstopfung durch Ascheeinlagerung:

Die im Fahrbetrieb anfallenden Rußpartikel werden im Partikelfilter durch eine Regeneration, welche vom Fahrzeug bei Erreichen eines gewissen Schwellwertes eingeleitet wird, abgebrannt. Das Endprodukt dieser ist unbrennbare Asche, welche im DPF verbleibt und die wechselseitig verschlossenen Kanäle im Laufe der Betriebsjahre zusetzt.

Bei Kurzstreckenfahrten kommt der Motor nicht auf eine optimale Betriebstemperatur, sodass der Rußpartikelfilter nicht regeneriert werden kann und er sich nach und nach zusetzt.

Verstopfung durch mechanische Defekte:

Ein Dieselpartikelfilter kann auch kurzfristig durch einen mechanischen Defekt einer Motorkomponente, beispielsweise einem defekten AGR Ventil verstopfen. Eine unvollkommene Verbrennung verursacht hier einen erhöhten Rußanteil im Abgas. Der Dieselpartikelfilter kann sich nicht mehr selbst regenerieren. Meist führt dies bis zum endgültigen Fahrzeugstillstand.

Wie kommt mein Filter zu FilterMaster DPF?

Sie verpacken Ihren Filter bruchsicher. Wir lassen Ihren Filter von unserem Versanddienstleister abholen oder Sie bringen ihn zu einem unserer Standorte. Nach der Reinigung wird der Partikelfilter wieder an Sie oder an Ihre Werkstatt zurückgesendet. Sie selbst müssen dabei nicht tätig werden.

Wie oft kann ein Filter gereinigt werden?
Die Reinigungszyklen spielen dabei nicht die entscheidende Rolle. Bei bisherigen Untersuchungen wurden keine reinigungsbedingten Verschleißerscheinungen festgestellt. Entscheidend ist die Laufleistung des Filters. Wie alles andere ist auch ein Filter ein – wenn auch sehr langlebiges – Verschleißteil.
Wie bekomme ich Informationen über Probleme in der Diagnose bzw. über Einstell- oder Programmierarbeiten nach erfolgter Montage?

Sie finden  Informationen über Probleme in der Diagnose bzw. über Einstell- oder Programmierarbeiten nach erfolgter Montage in den folgenden PDF-Dokumenten die zum Download angeboten werden:

Welche Normen gibt es?

Es gibt unterschiedliche Normen für PKW, LKW und Baumaschinen: EURO 1, EURO 2, EURO 3, EURO 4, EURO 5, EEV, EURO 6 sowie bei Baumaschinen TIER 3 und TIER 4. Es handelt sich hier um einen kontinuierlich verbesserte Technik zur Verhinderung der Luftverschmutzung durch Feinstaub. Diese Partikel sind lungengängig und können zu schweren Atemwegserkrankungen führen. Hier Infos des Bundesumweltamtes zu Emissionsstandards und Normen.